Wir sind ein lockerer Zusammenschluss von Menschen in Rheinland-Pfalz, die sich für eine lebendige, bunte, vielfältige und giftfreie Natur einsetzen. Wir freuen uns, wenn sich Menschen oder Organisationen uns anschließen oder uns unterstützen wollen. Bitte nehmt mit uns Kontakt auf. (artenschutz-rlp@email.de im Kontaktformular).

Unser Ziel ist die gemeinsame Entwicklung von Lösungen zur Erhaltung der Artenvielfalt in Rheinland-Pfalz und deren Umsetzung mit allen verfügbaren demokratischen Instrumenten.

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Die Vielfalt unserer Tier- und Pflanzenarten nimmt ab.

Viele reden vom Artenschutz, doch was muss getan werden, um die Arten zu schützen?

Sind Pestizide wirklich ein Faktor des Artenrückgangs?

In Rheinland-Pfalz wurde im Rahmen des Deutschen Bienenmonitorings an einem Messpunkt die bundesweit größte Anzahl von Wirkstoffrückständen aus der Landwirtschaft in Blütenpollen nachgewiesen, 34 verschiedene Substanzen in einer einzigen Probe. Viele Wirkstoffe überstiegen die zulässigen Grenzwerte. Ist das ein Einzelfall? Die Landesregierung hatte nicht den Mut, in die Fläche zu schauen. Die Forderung nach einer Untersuchung von weiteren Messpunkten wurde nicht angenommen. Um aber faktenbasiert, wissenschaftliche Ergebnisse zu erhalten, brauchen wir Daten zur Anwendung und zu den Rückständen von Pestiziden. Die Blütenpollen eignen sich in Form von sogenanntem „Bienenbrot“, das sind von Honigbienen gesammelte und im Bienenvolk eingelagerte Blütenpollen, für ein Monitoring. Die Ergebnisse sind wichtig für alle Blüten besuchenden Insekten und zeigen, ob die zahlreich angelegten Blühstreifen den Insekten nützen, oder im schlimmsten Fall zur Todesfalle werden. Blütenpollen sind Nahrungsgrundlage für die Nachkommen von Bestäuberinsekten wie Wildbienen, Hummeln und Honigbienen.

Wir haben Maßnahmen erarbeitet, um das genannte Problem zu lösen. Alle Vorschläge sind als Entwurf zu verstehen und wir bitten alle Interessierten uns ihre Verbesserungen zu schicken
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Nach dem Reden und dem Wissen folgt das Handeln. In den Vorschlägen sind schon mögliche Handlungswege in Abhängigkeit der Monitoringergebnisse aufgezeigt.

Wichtig ist uns, dass wir alle gemeinsam am Artenschutz arbeiten. Dafür steht Punkt eins.